Manchmal heißt der Weg aus dem Nebel: Durch den Nebel!

Die dichte Suppe versperrt uns die Sicht. Eine grauweiße Wand vorne, hinten, links und rechts. Und wir? Mittendrin. Im Nebel.

Dabei müssen wir dringend weg. Wir wollen zu unserem Ziel, das irgendwo innerhalb oder außerhalb dieses Nebels (Wer weiß das jetzt noch so genau?) liegt. Was hilft nun am besten? Sollen wir das Ziel definieren? Möglichst konkret und spezifisch? Eine Richtung festlegen? Fortschritte messen?

Wenn alles nichts hilft

Bootsspitze im Wasser, umgeben von Nebel.Was würde das bringen? So ganz ohne Orientierung? Und wie wollen wir die Fortschritte überhaupt überprüfen? Jetzt gibt’s nur eins: Durch den Nebel gehen. Hypothesen bilden, wo wir sein könnten. Auf jeden Schritt aufpassen. Und erst aufgeben, wenn wir wieder aus dem Nebel raus sind.

Nur sollten wir es weder mit Hypothesen noch mit dem Aufpassen übertreiben. Denn je deutlicher wir in unserem Denken werden, desto mehr lassen wir unsere Wahrnehmung von unserem eigenen Plan ablenken.

Bis sich der Nebel lichtet

Das nächste Mal also, wenn wir mit unserem Geschäft die Richtung ändern, dann setzen wir uns ein grobes Ziel. Und dann gehen wir los. Wir passen auf unsere Schritte auf. Und wir halten erst an, wenn der Nebel sich gelichtet hat.

Die Design- und Innovationsschmiede Ideo hat diese Denke als Unternehmenswert kultiviert und in einem Film festgehalten. Sehenswert.

Bild: © nothingbutpixel – Fotolia.com

Autor: Dr. Torsten Herzberg · Datum: 28. November 2014
Tags: , , ,  

Zurück zur Startseite